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Luise Eismann (1906 - 1940)

Anna Luise Kicinski wurde am 15.08.1906 als Tochter des Tischlers Max Kicinski und dessen Frau Friederike Luise in Jena geboren. Das Ehepaar Kicinski lebte mit seinen sechs Kindern zunächst in Neuwinzerla in der Kahlaischen Straße 57. Als späterer Wohnaufenthalt Max Kicinskis und seiner Tochter Luise ist die Anschrift Unterm Markt 7 angegeben.

Luise Kicinski arbeitete als Hausangestellte und heiratete am 23.12.1931 den Jenaer Optiker Max Eismann. Bereits im Folgejahr wurde sie in Jena psychiatrisch behandelt, 1934 erfolgte ihre Überstellung in die Landesheilanstalt Blankenhain. Noch im September desselben Jahres wurde die Ehe der Eismanns für nichtig erklärt.

Im Rahmen der „Aktion T4“ wurde sie Anfang November 1940 in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein überstellt, wo sie am 07.11.1940 in der Gaskammer ermordet wurde.

Der Stolperstein für Luise Eismann wurde am 23.08.2021 vor ihrem ehemaligen Wohnhaus Unterm Markt 7 gesetzt (Initiative des Arbeitskreises Sprechende Vergangenheit).

Stolperstein mit roter Rose
Stolperstein für Luise Eismann Unterm Markt 7

Hier wohnte Luise Eismann, Jg. 1906, eingewiesen 1934 Landesheilanstalt Blankenhain, "verlegt" 7.11.1940 Pirna-Sonnenstein, ermordet 7.11.1940 "Aktion T4".

Standort

Stolperstein Luise Eismann

Unterm Markt 7
07743 Jena
Deutschland